Gedenken an den Untergang der „Beluga“ am 18. März 1999

Sassnitz, den 18.​03.​2026

In stillem Gedenken – Wir vergessen nicht

 

Am 18. März jährt sich der Untergang des Fischereifahrzeugs „Beluga“ zum 27. Mal. Drei Seeleute verloren damals in der Ostsee ihr Leben. Dieses Ereignis ist bis heute tief im kollektiven Gedächtnis der Stadt Sassnitz verankert. 

 

Am vergangenen Samstag gedachten Bürgermeister Leon Kräusche, Vertreter des Vereins „18. März“ sowie Bürgerinnen und Bürger am Gedenkstein am Kurplatz der auf See gebliebenen Seeleute. Mit Blumen und einem Moment des Innehaltens wurde der auf See gebliebenen gedacht.  
 

Der Untergang der „Beluga“ zählt zu den einschneidenden Ereignissen der jüngeren Stadtgeschichte. Es steht zugleich stellvertretend für die Gefahren der Hochseefischerei, die über viele Jahrzehnte hinweg das Leben und die Identität der Stadt geprägt haben. 

 

Bürgermeister Leon Kräusche betonte: „Wir erinnern heute an die Männer der ‚Beluga‘ und an alle, die nicht von der See zurückgekehrt sind. Ihr Schicksal verpflichtet uns, ihre Geschichte wachzuhalten und das Andenken in unserer Stadt weiterzutragen. Gerade in einer Zeit, in der die Ostsee zunehmend in den Fokus militärischer Aktivitäten rückt, wird deutlich, wie wichtig Frieden und Sicherheit in unserer Region sind. Die aktuellen Entwicklungen tragen nicht zur Sicherheit bei – umso wichtiger ist es, dass wir als Gesellschaft ein klares Zeichen für Besonnenheit und Frieden setzen.“

 

Mit der jährlichen Gedenkveranstaltung setzt die Stadt Sassnitz gemeinsam mit dem Verein „18. März“ ein klares Zeichen gegen das Vergessen und für die Bewahrung eines wichtigen Teils ihrer maritimen Geschichte.

 

Bild zur Meldung: Gedenken an den Untergang der „Beluga“ am 18. März 1999