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Das Rathaus der Stadt Sassnitz

Rathaus Sassnitz

 

Am 02. November 1908 fällte die Gemeindevertretung Sassnitz die Entscheidung, "das Grundstück neben der Post bis zum Doctorwege (heute Schult-Kruse-Straße) ... zum Bau eines Warmbades und Gemeindehauses zu erwerben".

 

 

Das Haus wurde nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Bähr an diesem Platz erbaut und ab 1. Mai 1910 hatten der Bürgermeister und der Badedirektor dort ihr Domizil. Es hat deshalb einen eigenwilligen Stil als Bauwerk und auch in der Ausstattung. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts konnten im Rathaus Wannenbäder genommen werden. Zur Versorgung der Wannenbäder drückte eine Pumpstation Seewasser in einen Behälter ins Dachgeschoss.


Danach war und ist es ausschließlich Sitz des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung.

 

Mit der deutschen Einheit wurde das gesamte historische Altstadtgebiet einschließlich Rathaus zum Städtebaufördergebiet. Die Rekonstruktion des Rathauses wurde ins Auge gefasst. Im Oktober 1998 zog die Verwaltung aus. Lange Zeit ging es um die Sicherung der Finanzen. Die weitere Nutzung als Sitz der Stadtverwaltung stand zur Disposition. Das klare Votum der Stadteinwohner für "ihr" Rathaus als solches und der gefahrdrohende Leerstand trieben die Entscheidung voran. Leider konnten nicht alle Bauteile des Hauses in die Rekonstruktion einbezogen werden. Endlich, im Januar 2002, begannen die Handwerker, am denkmalgeschützten Rathaus zu arbeiten.

 

Im September 2003 konnten die Stadtvertretung, die Stadtverwaltung und die Einwohnerinnen und Einwohner ihr Rathaus in alter und neuer Pracht wieder in Besitz nehmen.

 

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