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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2010


 

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist in der Bundesrepublik Deutschland ein nationaler Gedenktag. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hat ihn 1996 proklamiert. Anlass war der Jahrestag der Befreiung der Über-ebenden des Konzentrationslagers Auschwitz/Birkenau durch die Rote Armee der damaligen Sowjetunion am 27. Januar 1945.

 

2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaust-Gedenktag.

 

In seiner Proklamation führte Herzog seinerzeit aus:

"Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken."

 

Dem zu entsprechen und als Demonstration für eine friedliche Zukunft der Stadt, für das Leben der Menschen in Frieden sowie für den Erhalt des demokratischen Gemeinwesens und für soziale Gerechtigkeit hat Sassnitz am 27. Januar am Denkmal für die Opfer des Faschismus vor dem Rathaus sowie anschließend an den Gräbern der Kriegstoten auf dem Alten Friedhof und dem Waldfriedhof Dwasieden der Opfer des faschistischen Terrorregimes gedacht.

 

 






Fotos: W. Krentzien