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Edelmetallprägung zum Jubiläum "100 Jahre Rathaus" herausgegeben


 

 

In diesem Jahr feiert das Sassnitzer Rathaus einen speziellen Geburtstag. Seit 100 Jahren ist das Gebäude im Jugendstil in der Hauptstraße ein Ort der Politik und Verwaltung, der Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Gemeindevertretung fällte am 2. November 1908 die Entscheidung, "das Grundstück neben der Post bis zum Doctorwege (heute Schult-Kruse-Straße) ... zum Bau eines Warmbades und Gemeindehauses zu erwerben". Das Haus wurde an diesem Platz nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Bähr erbaut und ab dem 1. Mai 1910 hatten der Bürgermeister und der Badedirektor dort ihr Domizil. Neben den Verwaltungs- und Wohnräumen gab es einen Lesesaal (den jetzigen Trau- und Festsaal), 40 Wannenzellen, einen Raum für medizinische Bäder und einen für Lichtbäder. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts konnten im Rathaus Wannenbäder genommen werden. Danach war und ist es ausschließlich Sitz des Bürgermeisters und der Stadtverwaltung.

 

Im Jubiläumsjahr wird es nun einige Veranstaltungen, wie eine Ausstellung zur Geschichte des Rathauses und einen Tag der offenen Tür, geben.

 

Die Stadt Sassnitz gibt aus Anlass des Geburtstages eine Münz-Sonderprägung heraus und präsentierte diese auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 4. März 2010 im Ratssaal.

 

Der Bürgermeister Dieter Holtz, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rügen Herbert Ostermoor und der Leiter der Filialen in Sassnitz Holger Schnell nahmen je ein Exemplar aus den Händen von Herrn Knippschild von der Firma Euro-Mint in Empfang.

 

Die Münze zeigt auf der Frontseite das Rathaus und auf der Rückseite das Stadtwappen. Sie wurden in Feinsilber bzw. Feingold geprägt und haben einen Durchmesser von 30 bzw. 20 mm. Die Variante in Feinsilber hat ein Gewicht von 8,5 Gramm und kostet 29,90 Euro. Die Variante in Feingold wird auf Nachfrage hergestellt und kostet 199,90 Euro. Erwerben kann man die Edelmetallprägung in den Sassnitzer Filialen der Sparkasse Rügen.  

 

 




Fotomontage: Ostsee-Anzeiger, A. Pfaffe